EU-Kommissar fordert Entgeltgleichheit

EU-Sozialkommissar Vladimír Spidla

EU-Kommissar Vladimír Spidla

Zum Start der neuen EU-Kampagne gegen das „Gender Pay Gap“ forderte Sozialkommissar Vladimír Spidla am Dienstag diese „Lücke“  bei der Entlohnung von Frauen zu schließen. „Wir können die Wirtschaftskrise nur bewältigen, wenn wir das Potenzial aller Bürgerinnen und Bürger nutzen“. Die Angleichung der Löhne von Männern und Frauen hält er daher für ein ebenso moralisches wie ökonomisches Gebot.

Frauen hätten noch immer schlechtere Chancen aufzusteigen und Familie und Beruf zu vereinbaren. Jedoch würden gerade in Führungspositionen Frauen gebraucht, da sie die aktuelle Krise besser bewältigen als ihre männlichen Kollegen, zitiert Spidla eine französische Studie. Die Überwindung des „Gender Pay Gaps“ stärke somit nicht nur Frauen, sondern die gesamte EU und mache diese wettbewerbsfähiger.


Mit Blick auf Deutschland rechnet der EU-Kommissar mit einer positiven Entwicklung aufgrund der Verbesserung des Angebots zur Kinderbetreuung. Bisher ist die Lohnkluft zwischen Männern und Frauen in der Bundesrepublik mit 23 Prozent rund 6 Prozent größer als der europäische Durchschnitt.

Weitere Informationen ...
Zur EU-Kampagnenseite Equal Pay ...

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Gender-Index Deutschland - eine Landkarte der Gleichstellung

 

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